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Eintracht News » Eintracht verpflichtet Heiko Butscher
Eintracht News

Eintracht verpflichtet Heiko Butscher
12.01.2012 - 16:41 von Schleimi


Eintracht Frankfurt ist es am heutigen Mittwoch gelungen, mit Heiko Butscher einen weiteren Innenverteidiger zu verpflichten. Der 31 Jahre alte Abwehrspieler absolvierte die medizinische Untersuchung am heutigen Nachmittag bei Mannschaftsarzt Dr. Jakob Grevenstein in Mainz erfolgreich und unterschrieb anschließend einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30.06.2013. Der Vertrag ist sowohl für die erste als auch für die zweite Bundesliga gültig, über weitere Transfermodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Der gebürtige Allgäuer (28.07.1980) kommt vom SC Freiburg, für die er seit 2007 insgesamt 126 Partien bestritten hat (neun Tore).

Zuvor stand der 1,89 Meter (86 kg) große Fußballprofi beim VfL Bochum (2005-2007), VfB Stuttgart II (2003-2005) und dem Karlsruher SC (2000/01) unter Vertrag. Insgesamt bestritt Butscher 82 Partien in der 1. Liga (drei Tore) und 87 Spiele in der 2. Liga (8 Treffer).

Eintracht Frankfurt stellt den neuen Innenverteidiger auf einer Pressekonferenz am morgigen Donnerstag, den 13.01.2012, um 13:00 Uhr im Lindner Hotel & Sports Academy Frankfurt, Otto-Fleck-Schneise 8, 60528 Frankfurt/Main vor.

„Ich bin sehr zufrieden, dass der Transfer geklappt hat. Ich hatte bestimmte Anforderungen was den neuen Spieler betrifft, diese wurden mit Heiko Butscher erfüllt!“, so Chef-Trainer Armin Veh über die neue Verstärkung in der Eintracht-Abwehr.
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Eintracht News » Ein Talent für die Eintracht
Eintracht News

Ein Talent für die Eintracht
27.12.2011 - 09:45 von Schleimi


Die Frankfurter verpflichten den 20 Jahre alten defensiven Mittelfeldspieler Mohammed Abu. Der Nachwuchsmann aus Ghana wechselt vom neuen Kooperationspartner Manchester City nach Frankfurt.

Der erste Neuzugang der Frankfurter Eintracht fürs neue Jahr steht fest: Mohammed Abu, beim Tabellenführer der englischen Premier-League Manchester City bis 2014 unter Vertrag, zuletzt ausgeliehen an den norwegischen Erstligisten Strömsgodset IF, wird vorerst bis zum Saisonende für die Eintracht spielen. "Wenn das gut läuft, haben wir eine Vertragsoption für ein weiteres Jahr", sagt Sportdirektor Bruno Hübner. Damit trägt die neue Kooperation mit Manchester City für die Eintracht erste Früchte. "Er ist sicher noch nicht gleich die ganz große Verstärkung, aber ein großes Talent", versucht Hübner die Erwartungen an den defensiven Mittelfeldspieler zu dämpfen, "es ist ein erster Versuch im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Manchester City".

Mohammed Abu ist 20 Jahre alt, hat bisher zwei Länderspiele für Ghana bestritten und gehört zum aktuellen Kader der Nationalmannschaft. Beim Neunten der norwegischen Liga war er Stammspieler, hat insgesamt 30 Spiele in der abgelaufenen Saison absolviert, 27 in der Liga, zwei in der Europa-League-Qualifikation gegen Atletico Madrid und eins im norwegischen Pokal. Zudem wurde er nach Ende der Saison im November bei Strömsgodset zum "Spieler des Jahres" gewählt. Gerade in den Begegnungen gegen Atletico (0:2 und 1:2) hatte er für Aufsehen gesorgt. In der Folge gab es Angebote aus Holland vom FC Groningen und aus Italien von Catania und Lecce. "Manchester hat die Angebote geprüft und Frankfurt ausgesucht", wird Abu vom ghanaischen Interportal "ghanamma" zitiert. Frankfurt würde ihm eine neue Herausforderung bieten. "Und es ist sicher etwas Größeres als Norwegen", sagt Abu, dessen Marktwert bei "Transfermarkt.de" mit rund einer Million Euro angegeben wird.

Einen Haken hat die Neuverpflichtung aber bereits: Abu wird mit Ghanas Nationalmannschaft am Afrika-Cup vom 21. Januar bis 12. Februar 2012 in Gabun und Äquatorial-Guinea teilnehmen und der Eintracht erst danach zur Verfügung stehen. "Er stößt erst im Februar zu uns", sagt Hübner.

Die Eintracht startet am 5. Februar mit einem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig ins neue Jahr, muss am 13. Februar bei Wintermeister Fortuna Düsseldorf antreten. Wohl auch deshalb ist Abu zunächst nur als Ergänzung und noch nicht als Verstärkung eingeplant.

Weitere Personalentscheidungen kündigte der Frankfurter Sportchef für Anfang des Jahres an. "Es wird uns sicher auch der eine oder andere Spieler verlassen", sagt Hübner. Zu den Kandidaten zählen der Brasilianer Caio, der Grieche Georgios Tzavellas, der Amerikaner Ricardo Clark. Womöglich auch der Österreicher Ümit Korkmaz und Nachwuchsspieler Marcel Titsch-Rivero. Stürmer Rob Friend dagegen wird in Frankfurt blieben. Für den Kanadier liegt angeblich sogar ein Angebot aus der Bundesliga vor, doch laut seinem Berater Andreas Kirsch wolle Friend sich bei der Eintracht "durchbeißen". Seit seinem Wechsel am 31. August von Hertha BSC zur Eintracht hat Friend nur einmal in der Startformation gestanden und dann beim Spiel in Cottbus gleich einen Treffer erzielt.
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Main Power News » Bad Homburger Hobby-Stadtmeisterschaft 2011
Main Power News

Bad Homburger Hobby-Stadtmeisterschaft 2011
27.11.2011 - 19:44 von Schleimi


Bei der heutigen Bad Homburger Hobby-Stadtmeisterschaft 2011 schaffte der EFC Main Power den 4.Platz.
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Eintracht News » Serie gebrochen, 1:2 Niederlage in München
Eintracht News

Serie gebrochen, 1:2 Niederlage in München
27.11.2011 - 19:40 von Schleimi


Durch Treffer von Anderson (1., ET) und Volland (67.) hat die Eintracht heute beim TSV 1860 München vor 29.000 Zuschauern das erste Mal in dieser Saison ein Ligaspiel verloren. Beim 2:1 (1:0) für die Gastgeber kam der Anschlusstreffer durch Gekas (90.) zu spät.

Kurzfristig musste Eintracht-Trainer Armin Veh auf seinen Stürmer Mohamadou Idrissou verzichten, welcher auf Grund seiner Knöchelprobleme nicht nach München reisen konnte. Auch Rob Friend war noch nicht fit genug, um dem Kader anzugehören. Dafür meldete sich Theofanis Gekas zurück, welcher für Idrissou in die Startelf rückte. Der Grieche bildete bei diesem Auswärtsspiel die einzige Spitze, da Trainer Veh personalbedingt die taktische Ausrichtung auf ein 4-2-3-1 System änderte. Dies hatte zur Folge, dass Hoffer nur auf der Bank Platz fand und für ihn Lehmann begann. Die dritte Änderung wurde auf der linken Verteidigerposition vorgenommen, hier durfte Tzavellas für Djakpa ran.

Eiskalte Dusche nach zwölf Sekunden

Es dauerte nur zwölf Sekunden, da gab es die kalte Dusche für die Frankfurter Eintracht. Die Hessen verloren unmittelbar nach dem Anstoß den Ball an Aigner, dieser sprintete an die Torauslinie und spielte dann das Leder kurz vor das Tor, wo Rakic im Gedränge mit etwas Glück Anderson anschoss, von dessen Körper der Ball ungewollt zur frühen 1:0 Führung für die Gastgeber ins Netz prallte.
Kurz darauf scheiterte Tzavellas nach einem Eckball am 60er Schlussmann Kiraly (3.). In der Folge war das Spiel geprägt von vielen Fehlpässen auf beiden Seiten ohne große Tormöglichkeiten.
Erst nach 22 Minuten wurde Rode durch eine Kopfballvorlage von Meier an der Strafraumgrenze in Szene gesetzt, doch der Volleyschuss mit links flog über die Querlatte. In der 29. Minute leitete die Eintracht einen schnellen Konter über Tzavellas ein, dessen Flanke landete nach einem missratenen Klärungsversuch am rechten Strafraumeck, wo Schwegler aus vollem Lauf die Kugel weit über das Tor beförderte. Der nächste Torschuss der Hausherren ließ bis zur 35. Minute auf sich warten, doch der Versuch von Kaiser aus der Distanz ging weit rechts am Tor vorbei.
Gefährlich wurde es für das Tor von Nikolov in der 38. Minute als Rakic aus dem Strafraum halbhoch in die Mitte spielte und Rukavina mit einem Flugkopfball das Leder nicht zu Hundertprozent traf. Bei dieser Aktion hatte sich Eintracht-Torwart Nikolov ohne gegnerische Einwirkung verletzt. So wurde der Odenwälder mit einer Zerrung am linken Kniegelenk durch Ersatzkeeper Kessler ersetzt (40.). Kurz vor der Pause kamen die Frankfurter nach einer schönen Kombination von Gekas mit Lehmann noch mal gefährlich vor das Tor, doch Lehmann bekam das Leder aus kürzester Distanz nicht mehr unter Kontrolle, sodass es mit dem 0:1 Pausenstand in die Kabine ging.

Eintracht mit erster von zwei Drangphasen

Nach dem Seitenwechsel brachte Aigner ein Leder von der rechten Seite, Buck war mit dem Fuß auf kurzer Distanz zur Stelle, doch Kessler hielt das Leder sicher (48.). In der 54. Minute setzte Tzavellas mit einem öffnenden Pass Meier in Szene, dieser schoss von halblinks aus der Drehung, doch Kiraly reagierte hervorragend und verhinderte den Ausgleich. Nur zwei Minuten später kam Köhler nach einer Vorlage von Meier an den Ball, sein Seitfallzieher wurde von einem Münchener Abwehrspieler abgeblockt, Köhler kam noch mal an den Ball, spielte mit dem Rücken zum Tor einen Pass auf Gekas, doch bei dessen Schuss war Kiraly erneut zur Stelle. Wieder nur drei Minuten später kam Gekas nach einem Stellungsfehler seines Gegenspielers im Strafraum frei an den Ball, doch sein Schuss flog nur ans Außennetz. Die nächste Chance gehörte wieder der Eintracht: Köhler brachte eine gefühlvolle Flanke auf den Kopf von Meier, aber auch hier war Kiraly wieder zur Stelle (63.). Kurz zuvor kam Hoffer für Lehmann in die Partie.
Die Eintracht machte weiter Druck und so flog ein abgefälschter Schuss von Meier nur knapp über die Latte. Die darauffolgende Ecke wollte Gekas mit der Hacke im Tor unterbringen, doch Rukavina klärte auf der Linie (65.). Nur eine Minute später köpfte Tzavellas in die Arme von Kiraly.

Effektive Gastgeber erhöhen auf 2:0

Nach einem langen Abschlag von Kiraly setzte sich Volland gegen seinen Gegenspieler durch und brachte die Kugel zum zu diesem Zeitpunkt völlig überraschenden 2:0 im Tor unter (67.). Veh reagierte und setzte weiter auf Offensive. So brachte er Matmour für Rode (71.). Auch nach der zehnten Ecke für die Eintracht klingelte es nicht im Tor der 1860er, weil Kiraly mit einem sensationellen Reflex einen Kopfball auf der Linie hielt (72.). Drei Minuten später hielt Kiraly wieder einen Kopfball von Meier.
In der 76. Minute fast das Ende aus Sicht der Gäste, doch der Schuss von Stahl strich über das Lattenkreuz. In der 83. Minute kam Meier dann mal richtig gut durch, doch sein Schuss aus 16 Metern klatschte an die Latte.
Der Anschlusstreffer durch Gekas in der 90. Minute nach einer guten Balleroberung von Schwegler im Mittelfeld und einem übersichtlichen Querpass des Schweizers im Strafraum fiel allerdings zu spät.

Mit dieser Niederlage ist die Serie der 15 ungeschlagenen Spiele in Folge am 16. Spieltag beim TSV 1860 München gerissen. Die Eintracht hat die Partie bestimmt und konnte jegliche Spielstatistiken für sich entscheiden. Nur die wichtigste, nämlich die der Tore, entschieden die „Löwen“ zu ihren Gunsten.
Nächste Woche Samstag kommt mit Jörn Andersen, dem neuen Trainer des Karlsruher SC, ein alter Bekannter nach Frankfurt (Anpfiff 13:00 Uhr).

Stimmen zum Spiel

München-Trainer Reiner Maurer. „Das war für uns eine Genugtuung, den Tabellenführer zu schlagen. Natürlich auch mit etwas Glück. Aber ich glaube, dass wir es uns auch in der ersten Halbzeit mit den besseren Chancen erarbeitet haben. Ich sehe es ähnlich wie Armin Veh, wir hatten einen sensationellen Start trotz vieler Ausfälle von Stammspielern. In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt und die Räume eng gemacht. In der zweiten Halbzeit hatten wir einen Bruch im Spiel und uns kaum mehr Chancen erarbeitet. Die Müdigkeit unserer Spieler war uns anzusehen. Wir hatten viel Glück gehabt, dass der Anschlußtreffer nicht früher gefallen ist, sonst wäre es noch knapp geworden. Wir haben eine klasse Eintracht Mannschaft gesehen, die sicher aufsteigen wird. Wir können mit Stolz sagen, dass wir diese Mannschaft geschlagen haben."


Eintracht-Trainer Armin Veh: „Wir haben nach 12 Sekunden das Gegentor bekommen und den 60ern damit voll in die Karten gespielt, die ab dann mit elf Mann ab der Mittellinie verteidigt haben. Wir haben in der ersten Halbzeit einfach keine Mittel gefunden, weil München noch fit war. In der zweiten Hälfte war das völlig anders und wir haben dann auf den Ausgleich gedrängt, wozu wir genügend Möglichkeiten hatten. Selbst nach dem 0:2, was wir natürlich nie fangen dürfen, hatten wir noch jede Menge Chancen, heran zu kommen oder sogar auszugleichen. Aber heute hätten wir wohl noch länger so weiter spielen können. Kiraly hat heute zudem richtig gut gehalten und wenn er seinen Tag hat, dann ist es auch schwer und dann kommt eben noch ein bisschen Pech dazu.Wir haben in der 2. Halbzeit alles versucht, doch das Tor nach 12 Sekunden war tödlich für uns. Ich habe aber gesagt, dass es ein langer Weg für uns wird und wir auch mal ein Spiel verlieren. Heute haben wir es verloren, auch wenn wir es aus meiner Sicht nicht hätten verlieren müssen. Dementsprechend müssen wir nächste Woche schauen, dass wir das Spiel gewinnen, um oben dran zu bleiben.“
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Eintracht News » Eintracht erklimmt nach 4:3 die Tabellenspitze
Eintracht News

Eintracht erklimmt nach 4:3 die Tabellenspitze
21.11.2011 - 07:26 von Schleimi


Am Ende gewann die Frankfurter Eintracht den in der Schlussviertelstunde eröffneten Schlagabtausch gegen Alemannia Aachen mit 4:3 (2:0). Idrissou (9.), Köhler (12.), Hoffer (81.) und Matmour (89.) trafen vor 38.500 Zuschauern für die Hausherren.


Für das Heimspiel gegen Alemannia Aachen konnte Eintracht-Trainer Armin Veh auf dieselbe Anfangsformation zurückgreifen, wie beim 2:1 Sieg in Aue. Lediglich auf der Ersatzbank musste er zwei Veränderungen vornehmen: Für die angeschlagenen Gekas und Friend nominierte er Caio und Bell. Letzterer war vergangene Woche beim U21-Länderspiel der Deutschen an drei Toren unmittelbar beteiligt.

Es dauerte nicht lang, da zappelte der Ball bereits im Netz, doch das Tor für die Eintracht fiel nicht regelkonform und wurde deshalb nicht anerkannt. Idrissou spitzelte dem Aachener Schlussmann Waterman das Leder aus den Armen und spielte von der Torauslinie scharf in die Mitte, von wo aus Olajengbesi das Leder im eigenen Netz unterbrachte. Der Linienrichter hatte dies jedoch gesehen und gab den Treffer nicht (2.). Nur eine Minute später wieder Hektik im Strafraum der Gäste, als sich Hoffer sieben Meter vor dem Tor mit dem Ball durchsetzen konnte, sein Schuss allerdings von zwei sich in die Bahn werfenden Alemannen geblockt wurde.

Auftakt nach Maß für die Hausherren

Kurios war sie dann aber doch, die Führung der Gastgeber. Falkenberg spielte eine Rückpass auf Waterman, Idrissou stürmte auf den Torwart, wie man das x-Mal an einem Bundesligawochenende zu sehen bekommt. Waterman wollte den Ball dann mit dem linken Fuß nach vorn schlagen, legte ihn sich aber unglücklich selbst mit dem rechten Standbein vor und rutschte aus. Idrissou war sofort zur Stelle und schob das Leder zur 1:0-Führung ein (9.).
Nur drei Minuten später spielte Köhler einen tollen Pass auf den am rechten Strafraumeck sträflich freistehenden Idrissou, der nahm das Leder aus der Luft an und spielte dann in den Rückraum der Aachener Abwehr, wo wiederum Köhler völlig frei aus 11 Metern zum Schuss kam und den eigens eingeleiteten Angriff mit einem Tor zum 2:0 krönte.
In der Folge beruhigte sich die Partie ein wenig, weil sich auch die Gäste zu fangen schienen. Und so kamen sie dann auch mit Stehle in der 20. Minute das erste Mal gefährlich in den Strafraum. Doch Köhler entschärfte die Situation fünf Meter vor dem Tor mit einem hervorragenden Tackling. Bis auf einen Schuss von Yabo aus der Drehung, womit er Nikolov vor keine große Herausforderung stellte (44.), sollte dies auch die letzte Tormöglichkeit bis zum Pausenpfiff durch Schiedsrichter Osmers werden. Die Eintracht bestimmte zwar weitestgehend das Spielgeschehen, konnte sich gegen die seit dem 2:0 sehr engstehenden Gäste nur schwer dem Torraum nähern.

Viel intensivere zweite Halbzeit

Direkt mit dem Wiederanpfiff kam die Eintracht in den Strafraum durch einen Doppelpass von Meier und Rode. Rode legte im 16er noch mal quer auf Meier, der aus 11 Metern aber nur den Gegenspieler anschoss (47.). Nur eine Minute später versuchte es Hoffer mit einem Flachschuss ins linke untere Eck von der Strafraumgrenze, doch Waterman streckte sich und hielt das Leder. Weitere zwei Minuten danach köpfte Meier aus kurzer Distanz einen herein gespielten Freistoß auf das Tor, doch Waterman bewies einen guten Reflex.
In der 59. Minute schlenzte Köhler einen Freistoß von halbrechts aus 17 Metern knapp unter die Latte, doch Waterman beförderte das Leder noch über den Querbalken.
Die größte Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatte der zur Pause eingewechselte Radu nach einem Eckball in der 65. Minute. Doch sein Kopfball wurde von Köhler auf der Linie geklärt. Dann ging es wieder auf der anderen Seite weiter. Erst landete Rode's (66.) und dann Hoffer's Schuss (71.) in den Armen von Waterman.

Torreiche Schlussviertelstunde

Die Schlussphase hatte es dann richtig in sich. Eine Hereingabe von der linken Seite verwertete Auer zum 1:2 (78.) und ließ bei den Gästen einen Funken Hoffnung entstehen. Kurz darauf stellte Hoffer allerdings den alten Abstand wieder her. Mit einem trockenen, kompromisslosen Strich erzielte er von halblinks ins kurze Eck das 3:1 (81.). Die Aachener steckten nicht auf und erzielten postwendend, keine 60 Sekunden später, per Kopf durch Radu das 2:3 (82.). In der 86. Minute köpfte Meier nach einem Freistoß auf das Tor, aber dies stellte keine Gefahr für Waterman dar. In der 87. Minute dann der Schock: Ein Freistoß von Demai prallte von der Latte an den Rücken von Nikolov, sprang vor der Torlinie auf, drehte sich in Richtung Tor, Schildenfeld versuchte noch zu klären, doch der Ball hatte die Linie bereits in vollem Umfang überquert.

Joker Matmour macht’s wieder

Doch das Tollhaus war noch nicht beendet. Einen Freistoß von Schwegler verwertete der erst zehn Minuten zuvor für Idrissou eingewechselte Matmour per Kopf (89.). Der Algerier sicherte der Eintracht damit einmal mehr als Joker drei wichtige Punkte kurz vor Schluss, denn in den zwei Minuten der Nachspielzeit ereignete sich ausnahmsweise kein weiterer Treffer.
Das Spiel schien lang zu Gunsten der Eintracht auszugehen, doch mit dem 1:2 Anschlusstreffer der Aachener bekam die Partie noch mal richtig Fahrt und die Tore fielen geradezu im Minutentakt. Mit dem 3:3 schien der Käse gegessen. Doch die Gäste haben ihre Rechnung ohne den Kampfeswillen der Eintracht gemacht, denn der eingewechselte Tzavellas erkämpfte den Freistoß, der dann zum 4:3 Siegtreffer führte. Damit belegt die Eintracht erstmals in dieser Saison auch nach Abschluss des Spieltags die Tabellenführung. Am nächsten Samstag sind die Frankfurter beim TSV 1860 München zu Gast (Anpfiff 13:00 Uhr).

Stimmen zum Spiel:

Eintracht Chef-Trainer Armin Veh: "Wir haben das Spiel klar im Griff gehabt und zumindest bis zur 75 Minute dominiert. Eine 2:0 Führung muss eigentlich schon reichen und spätestens nach dem 3:1 muss Ruhe sein. Was dann folgte, darf uns nie und nimmer passieren. Aber ich habe es schon öfters gesagt, wir bekommen in der zweiten Liga nichts geschenkt. Die Gegentore dürfen so nicht fallen. Beim 3:2 war der Ball so lange in der Luft, da sehe ich doch vorher was passiert. Auch der Freistoß, welcher zum 3:3 endete, darf nicht passieren. Aber meine Mannschaft glaubt immer an sich, auch wenn sie eigentlich vom Kopf her down sein müsste. So haben wir jetzt schon einige Spiele für uns entschieden. Zum Schluss war es ein wunderschönes Tor von Karim Matmour, besonders wie er reingelaufen ist. Am Ende haben wir glücklich, aber verdient gewonnen."

Aachen-Trainer Friedhelm Funkel: "Fußball kann so grausam sein, wenn man so verliert, wie wir heute. Grausam waren auch unsere ersten 20 Minuten. Die waren unterirdisch und nicht zweitligareif. Das laufintensive Spiel der Eintracht haben wir nicht in den Griff bekommen. Mit dem frühen 1:0 ging es los, da lief so ziemlich alles falsch. Dann haben wir es der Eintracht einfach zu leicht gemacht. Ich war froh, als es in die Halbzeit ging. Dort haben wir klare Worte gefunden. Anschließend waren wir mutiger nach vorne und haben schöne Tore erzielt. Aber wenn man, wie die Eintracht, oben steht, dann hat man sich das Glück auch erarbeitet und verdient. Auch wenn das letzte Tor niemals fallen darf und einem Torwartfehler vorausging. In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft Charakter gezeigt und das sie jede Mannschaft fordern kann. Leider haben wir jetzt schon einige Spiele unglücklich verloren. Ich wünsche der Eintracht – der Mannschaft und dem Verein – alles Gute und besonders den Aufstieg."
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    Schleimi
    hi und willkommen auf der efc seite Hm
     
    stormfather3001
    Guude! Fröhlich Cool
     
    Manu
    Sauber Jungs!!!!!
 
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