Samstag, 19. Mai 2012
Eintracht News » Stefano Celozzi wechselt zu Eintracht Frankfurt
Eintracht News

Stefano Celozzi wechselt zu Eintracht Frankfurt
07.05.2012 - 15:37 von Schleimi


Eintracht Frankfurt kann eine weitere Neuverpflichtung für die kommende Saison vermelden: Stefano Celozzi (02.11.1988) wechselt ablösefrei vom VfB Stuttgart an den Main und unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30.06.2014.

Stefano Celozzi (1,71m/65 kg) besitzt sowohl die deutsche wie auch die italienische Staatsbürgerschaft. Über seine Heimatvereine SC Bubesheim und TSV Wasserburg kam er in die Jugendabteilung des SSV Ulm 1846. Von dort wechselte der Abwehrspieler in die Jugend des FC Bayern München, wo er nach kurzer Zeit den Sprung in die zweite Mannschaft in die Regionalliga schaffte. 2007 wurde er Vertragsspieler beim deutschen Rekordmeister und stand im erweiterten Profikader. Es folgte in der Saison 2008/09 der Wechsel zum damaligen Bundesligisten Karlsruher SC und sein Bundesligadebüt am 16.08. 2008. Nach dem Abstieg des KSC wechselte der heute 23-jährige 2009/10 zum VfB Stuttgart, wo Stefano Celozzi neben 30 Bundesligaspiele auch auf 10 internationale Einsätze mit dem Bundesligisten kam.

Insgesamt absolvierte der gebürtige Günzburger 57 Bundesligaspiele, 82 Spiele in der Regionalliga (3 Tore), 4 DFB-Pokalspiele und 10 Spiele im Europapokal.

Trainer Armin Veh über seinen Neuzugang: „Celozzi ist ein junger Spieler, der gut zu uns passt und das Zeug hat, bei der Eintracht Stammspieler zu werden“.
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Eintracht News » Eintracht verpflichtet Kevin Trapp
Eintracht News

Eintracht verpflichtet Kevin Trapp
07.05.2012 - 15:36 von Schleimi


Erstliga-Aufsteiger Eintracht Frankfurt kann seine zweite Neuverpflichtung für die kommende Saison vermelden: Der umworbene Torwart Kevin Trapp (08.07.1990) vom Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern wechselt ablösepflichtig an den Main und unterschrieb heute einen Vierjahresvertrag bis zum 30.06.2016.

Kevin Trapp (1,89m/83 kg) kam über seinen Heimatverein FC Brotdorf zum SSV Bachern und von dort zum SV Mettlach. 2005 wechselte der in Merzig geborene Torwart zum 1. FC Kaiserslautern. Über die U23 gelang in der Saison 2008/09 der Sprung in den Kader der Profimannschaft, wo er 2011 sein Bundesliga-Debüt feierte. In der abgelaufenen Saison 2011/12 war er an 22. Spieltagen Stammtorwart des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern. Insgesamt kann der 21-jährige 23 Bundesligaspiele und 24 Spiele im Dress der deutschen Junioren-Auswahlmannschaften vorweisen.

Sportdirektor Bruno Hübner: „Wir freuen uns, dass wir Kevin von der Eintracht überzeugen konnten und uns gegen andere interessierte Bundesligisten durchsetzen konnten“.

Eintracht-Torwarttrainer, „Moppes“ Petz: „Wenn man so ein Talent aus der Riege der jungen, deutschen Torleute bekommen kann, ist man natürlich hochzufrieden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Kevin“.
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Main Power News » Pokalfight oder Wasserschlacht ?
Main Power News

Pokalfight oder Wasserschlacht ?
06.05.2012 - 11:29 von Schleimi


Im gestrigen Pokalspiel empfing der EFC Main Power die Knipser aus Frankfurt.

Beide Mannschaften waren nicht gut besetzt aber beide wollten unbedingt eine Runde weiter kommen. Die Knipser zeigten von gleich bei Anpiff ihre Stärke und es dauert auch nicht lange bis sie in Führung gingen. Es ging hin und her, beide Mannschaften vergaben eine Chance nach der anderen. Der Platz war durch den Regen sehr weich und es war schwierig für beide darauf zu spielen.
Dann kam der Regen zurück oder sollte man sagen die Sinnflut ?
Es regnete wie verrückt und der Platz wurde immer weicher, die Trikots von den Spielern immer schwerer und in den Fußballschuhen nahm man ein Fußbad. Trotzdem schafften es die beiden Mannschaften noch Tore zu erzielen und die Knipser gingen mit einer 6:9 Führung in die Pause.

Die letzten 45 Minuten waren sehr schwer auf dem Schlamm zu spielen, die Beine wurden immer schwerer.
Es dauerte eine Ewigkeit bis wieder mal ein Tor fiel, durch den Regen sah man keine Linien mehr die waren einfach weggespült.
Bis auf das 5 Tore in der zweiten Hälfte fielen, gibt es darüber nichts zu berichten.

Die Knipser gewannen das Spiel mit 7:13

Fazit: Die Knipser wie immer eine sehr faire Mannschaft und es macht immer wieder Spass gegen sie zu spielen. Auf dem EFC kommt noch viel Arbeit zu, mehr kann man momentan nicht sagen.


Mannschaft des EFC:

(1) Martin Starzik, (3) Frank Leyendecker, (9) Thomas van Ingelgom, (10) Patrick Leyendecker, (12) Florian Bauer, (13) Georgios Filtsios, (14) Jan Klein, (15) Tobias Knoll

Tore für den EFC erzielten:

4 mal Patrick Leyendecker
2 mal Tobias Knoll
1 mal Frank Leyendecker
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Eintracht News » Armin Veh verlängert Vertrag
Eintracht News

Armin Veh verlängert Vertrag
02.05.2012 - 19:44 von Schleimi


Am heutigen Tage hat Chef-Trainer Armin Veh seinen Vertag um ein weiteres Jahr bis zum 30.06.2013, im Beisein von Aufsichtsratschef Dr. Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Bruno Hübner, verlängert.

„Wir freuen uns, dass wir in konstruktiven Gesprächen mit Armin Veh Perspektiven aufzeigen konnten, um im nächsten Jahr in der Bundesliga erfolgreich mitzuspielen“, so Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen zur Vertragsverlängerung.

„Ich freue mich auf die Herausforderung mit der Eintracht in der Bundesliga und glaube an ein erfolgreiches Abschneiden mit meiner jungen Mannschaft. Ich habe den festen Willen bei Vorstand und Aufsichtsrat erkannt, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um auch in der Zukunft erfolgreich zu sein", sagte Armin Veh.
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Eintracht News » Djakpa für 4 Ligaspiele gesperrt
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Djakpa für 4 Ligaspiele gesperrt
01.05.2012 - 10:15 von Schleimi


Constant Djakpa wurde am Nachmittag vom DFB-Sportgericht im Einzelrichterverfahren zu einer Sperre von 4 Meisterschaftsspielen wegen eines „rohen Spiels gegen den Gegner“ verurteilt. Djakpa hatte dem gleichlautenden Antrag des Kontrollausschusses zuvor zugestimmt. Der Frankfurter Linksverteidiger hatte beim gestrigen Saison-Heimfinale gegen 1860 München Kevin Volland bei einem Zweikampf mit gestrecktem Bein am rechten Obereschenkel getroffen und war von Schiedsrichter Peter Gagelmann des Feldes verwiesen worden.

Djakpa wird damit erst am 4. Spieltag der neuen Saison wieder spielberechtigt sein.
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Eintracht News » Aufstiegsparty trotz Heimpleite
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Aufstiegsparty trotz Heimpleite
30.04.2012 - 09:55 von Schleimi


Die bis dahin zu Hause ungeschlagene Eintracht unterlag heute im letzten Heimspiel der Saison vor 50.800 Zuschauern dem TSV 1860 München mit 0:2 (0:2). Die Treffer erzielten Volland (18.) und Vallori (21.).

Noch vor dem Spiel waren mit Ümit Korkmaz, Habib Ballaid und Caio drei altgediente Spieler verabschiedet worden. Während Korkmaz und Bellaid im Laufe der Partie eingewechselt werden sollten, stand der Brasilianer anstelle von Alex Meier, der ebenso wie Benjamin Köhler im Kader fehlte, gleich in der Startelf. Die Eintracht setzte auf das 4-4-2-Spielsystem mit einer Mittelfeldraute, so dass Jimmy Hoffer im Sturm neben Mo Idrissou spielte. Constant Djakpa und Pirmin Schwegler kehrten nach ihren Sperren für Butscher und Kittel ins Team zurück.

Munterer Beginn bis zum gegnerischen Doppelschlag

Der erste Aufreger gehörte den Hausherren, als Schwegler den Ball in den gegnerischen Strafraum lupfte, wo Jung auf rechts durchgestartet war, jedoch wegen Abseits zurückgepfiffen wurde. Nach etwa 10 Minuten kam Caio vom linken Strafraumeck zum Abschluss - er lupfte die Kugel nur knapp über das entfernte Tordreieck. Der Brasilianer leitete auch die nächste Gelegenheit ein, als er Sebastian Rode an der Strafraumgrenze freispielte, von wo aus der Powerspieler aus dem rechten Mittelfeld die lange Ecke mit einem gedrehten Flachschuss nur knapp verfehlte.

Mit ihrer ersten richtigen Torgelegenheit kamen die Gäste dann aber gleich zum Führungstreffer. Bei einem Konter mit drei Angreifern musste Bamba Anderson sich von Volland lösen, um den in zentraler Position ballführenden Lauth zu attackieren. Prompt wurde Volland angespielt und konnte - trotz Bedrängnis des zurückeilenden Sebastian Jung - aus 14 Metern alleine vor Oka Nikolov mit einem Flachschuss vollenden. München spielte weiter nach vorne und erreichte zwischenzeitlich ein Eckenverhältnis von 6:0. Die sechste Ecke führte zum 0:2, als Vallori den Ball aus wenigen Metern ins Netz köpfte.

Frankfurt reagiert – aber ohne die letzte Konsequenz

Die Eintracht zeigte aber gleich eine Reaktion. Der wieder einmal starke Rode krönte ein beherztes Solo mit einem gefährlichen Linksschuss, den Keeper Eicher nur mit Mühe parieren konnte. Zwei 30-Meter-Freistöße von Caio landeten in der Mauer bzw. deutlich über der Latte. Nach einer weniger kurzweiligen Phase meldete sich Frankfurt 7 Minuten vor der Pause zurück. Matthias Lehmann lupfte den Ball in den Lauf von Hoffer, der das Spielgerät technisch gekonnt mitnahm und dann mit seinem Abschluss am gut reagierenden Eicher scheiterte. So richtig zwingend wurden die Adlerträger im ersten Durchgang nicht mehr und mussten daher mit einem Rückstand in die Kabine gehen.

In die zweite Hälfte starteten die Hessen mit Karim Matmour und Ümit Korkmaz anstelle von Hoffer und Caio. Im nun wieder angesagten 4-2-3-1-System übernahm Allzweckwaffe Rode die Rolle von Meier hinter dem zentralen Angreifer. Dementsprechend ging nun mehr über die Flügel. Matmour erzwang mit einer Hereingabe von rechts fast ein Eigentor eines Verteidigers, doch von dessen Fußspitze trudelte der Ball knapp am Pfosten vorbei ins Toraus. Anderson köpfte die anschließende Schwegler-Ecke über den Kasten. Noch gefährlicher geriet die folgende Ecke von Djakpa, die Gordon Schildenfeld zu einem gefährlichen Kopfball aus wenigen Metern nutzte. Eicher erwischte den Ball mit Mühe, der Abpraller landete leider nicht bei einem Frankfurter.

Die Heimelf dominiert, muss dann in Unterzahl agieren

Idrisssou und Rode gelang im Zusammenspiel die nächste gute Szene. Der Kameruner legte in Strafraum für Rode ab, der es von links mit einem harten Schuss aus ganz spitzem Winkel probierte, aber am aufmerksamen Eicher scheiterte. Auch Djakpa fand im gegnerischen Schlussmann seinen Meister, als er aus 18 Metern mit einem Freistoß knapp unter die Latte gezielt hatte. Direkt darauf war für den Ivorer dann auch Schluss, denn Schiedsrichter Gagelmann wertete ein taktisches Foul offenbar als roh und zeigte deshalb rot. Aygün hatte dann für die Gäste zwei Torgelegenheiten durch Kopfbälle nach Ecken, köpfte aber einmal knapp drüber und scheitere das andere Mal an Nikolov.

Die Eintracht war zwar sichtlich bemüht, noch ein Tor zu erzielen, wollte aber verständlicher Weise in Unterzahl nicht völlig öffnen, um nicht in weitere Konter zu laufen. So plätscherte das Spiel ab Mitte der zweiten Hälfte etwas dahin.
Mit der ersten Heimniederlage im letzten Heimspiel der Saison endet eine Serie von 16 ungeschlagenen Heimspielen für Eintracht Frankfurt. Der Aufstieg wurde dennoch ausgiebig gefeiert.
News Bilder
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Main Power News » Heimspielsieg für den EFC
Main Power News

Heimspielsieg für den EFC
28.04.2012 - 20:34 von Schleimi


Im 5.Spieltag der MTK Liga empfing der EFC Main Power die neue Mannschaft von Las Bestias Negras.

Der EFC hatte sich vorgenommen genau so zu spielen wie letzte Woche gegen die Bexbrigade. Nur leider sollte dies nicht klappen, trotz 5 Auswechselspieler was bei diesem tollen und warmen Wetter sehr gut war.
Man hat zwar 90 Minuten das Spiel kontrolliert aber es fehlte der Kampf und der letzte Wille die Tore zu machen. Zur Halbzeit schaffte der EFC nur ein 3:0, obwohl einige sehr gute Chancen da waren aber, wie gesagt es fehlte der Wille.

Zur zweiten Hälfte hatte man sich vorgenommen dies zu ändern aber es klappte nicht. Im Gegenteil auf einmal spielte die Mannschaft von LBN und machten ihre Tore, wurde der EFC nun nervös ?

LBN schaffte es bis auf ein 5:4 ranzukommen und nun musste der EFC eigentlich anfangen zu Kämpfen aber es wurde so weiter gespielt. Der Gegner war die letzten ca. 20 Minuten stehend KO und dadurch schaffte es der EFC das Spiel mit 9:4 zu beenden.

Fazit: Der EFC ohne Kampf und Wille, teilweise dachte man die Spieler hätten keine Lust.
Dies muss bis zum nächsten Spiel abgestellt werden, denn da trifft der EFC im Pokalspiel auf die Knipser und mit so einer Leistung wird man gegen so eine Mannschaft untergehen.


Mannschaft des EFC:

Dennis Zimmermann, (3) Frank Leyendecker, (4) Dennis Sommer, (5) Nico Cadd, (6) Martin Starzik, (7) Thomas Steigerwald, (9) Thomas van Ingelgom, (10) Patrick Leyendecker, (12) Florian Bauer, (13) Georgios Filtsios, (15) Tobias Knoll


Tore für den EFC erzielten:

3 mal Tobias Knoll
2 mal Patrick Leyendecker
2 mal Dennis Sommer
2 mal Florian Bauer
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MTK-Liga News » 5.Spieltag der MTK Liga
MTK-Liga News

5.Spieltag der MTK Liga
28.04.2012 - 09:04 von Schleimi


Sozialzentrum Eschborn - FC Bexbrigade 04 : 5 : 0
EFC Main Power - Las Bestias Negras : 9 : 4
Rhein Main Phönixe - Die Knipser : 10 : 8
Hoschies - Ramba : 0 : 13
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Eintracht News » 3:0 - Eintracht Frankfurt steigt auf!
Eintracht News

3:0 - Eintracht Frankfurt steigt auf!
24.04.2012 - 10:39 von Schleimi


Mit einem ungefährdeten 3:0 (1:0)-Erfolg beim Tabellenschlusslicht in Aachen konnte die Eintracht heute schon am 32. Spieltag den Aufstieg klarmachen. Außer einem Eigentor von Olajengbesi (72.) war Idrissou (45., 48.) vor 27.942 Zuschauern doppelt erfolgreich.

Trainer Armin Veh vertraute dem ehemaligen Aachener Matthias Lehmann als Ersatz für den gesperrten Kapitän Pirmin Schwegler im defensiven Mittelfeld. Außerdem kam Benjamin Köhler für Karim Matmour ins Team und besetzte die linke Seite. Sonny Kittel spielte daher über rechts. Im Mittelfeld der Gastgeber agierte ein alter Bekannter mit doppelter Eintracht-Vergangenheit: Albert Streit.

In Aachen hatte die Eintracht am ersten Spieltag der Saison 2004/05 mit dem ersten Pflichtspiel in der Ära Funkel den Grundstein für den Aufstieg 2005 gelegt. Hier endete auch der erfolgreiche Weg durch die 1. Liga, als man im Pokalachtelfinale 2010/11 überraschend im Elfmeterschießen bei der Alemannia unterlag - und in der folgenden Bundesliga-Rückrunde einbrach. Der Schiedsrichter jener Begegnung, Michael Weiner, der Schwegler wegen einer Notbremse mit Rot vom Platz gestellt hatte, übernahm auch heute die Rolle des Unparteiischen und ließ das Spiel gleich sehr großzügig laufen.

24 Minuten lang nur akustische Höhepunkte

Die Gäste aus Frankfurt begannen ohne ihren Kapitän ungewöhnlich verhalten sowie wenig ballsicher und ließen die Heimelf kommen. Die Alemannia spielte bis zum Strafraum recht beherzt, konnte aber zunächst auch keine Torgefahr ausstrahlen. Folglich gab es bis Mitte der ersten Hälfte nicht eine einzige Torgelegenheit. Erwähnenswert war zu dieser Zeit allenfalls der stimmliche Einsatz der Gästekurve, wo über 7.000 mitgereiste Fans unter anderem „Heimspiel in Aachen“ skandierten.

Die erste Torgelegenheit hatte dann nach 24 Minuten die Eintracht, als Kittel durch einen langen Pass von Bamba Anderson auf dem rechten Flügel in den Rücken der Abwehr gelangte und den Ball klug und gefühlvoll in den Rückraum lupfte. Dort nahm Alex Meier den Ball aus 14 Metern Torentfernung mit vollem Risiko mit links volley - den wuchtigen Schuss klärte 2 Meter vor der Torlinie ein Verteidiger für den bereits geschlagenen Keeper Waterman. Kurz darauf jubelte Mo Idrissou, der eine feine Vorarbeit von Sebastian Rode mit einem präzisen Schuss aus spitzem Winkel im Kasten versenkte - doch der Kameruner war knapp im Abseits gewesen. Kurz darauf wurde auf der anderen Seite Odonkor an der Strafraumgrenze freigespielt, doch statt abzuschließen oder alleine auf Oka Nikolov zuzulaufen, verstolperte der WM-Held von 2006 den Ball kläglich.

Idrissou erkämpft die folgerichtige Führung

Abgesehen von einer Köhler-Ecke, die Anderson in Bedrängnis weit drüber köpfte, gab es bis kurz vor dem Pausenpfiff zunächst keine nennenswerten Torchancen mehr. Die Eintracht kam dann aber doch noch - erneut über eine Köhler-Ecke - zum mittlerweile folgerichtigen Führungstreffer. Idrissou stieg knapp außerhalb des Fünfmeterraums mit Waterman zum Ball hoch und kam vor dem Keeper mit dem Kopf an den Ball, den er sodann reaktionsschnell mit links im Netz versenkte. Innerhalb des Fünfers wäre der Einsatz unseres Angreifers wohl abgepfiffen worden - so aber ließ Weiner das Spiel zu Recht weiterlaufen.

Direkt nach Wiederanpfiff legte die Eintracht mit ihrem ganzen Selbstbewusstsein gleich wieder los. Ein gewonnenes Kopfballduell von Meier landete bei Benjamin Köhler, der sein zweites Tor vorbereitete. Er lupfte den Ball gefühlvoll und präzise in den Lauf von Idrissou, der sich selbst die Kugel mit dem Kopf in den Strafraum vorlegte, seinen Gegenspieler überrannte und dann aus spitzem Winkel einen brutalen Schuss in die lange Ecke losließ. Der Eintracht war es damit gelungen, zu den psychologisch wichtigen Zeitpunkten kurz vor und kurz nach der Pause zu treffen. Das Tabellenschlusslicht war damit empfindlich getroffen.

Beste Gelegenheiten zur Entscheidung

Die Gäste erhielten nun - da Aachen unbedingt gewinnen musste - beste Kontergelegenheiten, wobei Rode und Idrissou den ersten vielversprechenden Gegenangriff nicht ausspielen konnten. Dann setzte sich der schnelle Sebastian Jung auf rechts durch und flankte von der Torauslinie an den langen Pfosten, wo erneut Meier einen gefährlichen Volleyschuss mit links absetzte, der von einem Verteidiger noch zur Ecke abgefälscht wurde. Beim nächsten Angriff passte Idrissou, der nun viel Platz hatte, von links quer an die Strafraumgrenze, wo Köhler mit rechts völlig frei war und weit über das Tor schoss.

Die Großzügigkeit mit den eigenen Chancen hätte sich beinahe gerächt, als der eingewechselte Auer den Ball nach rechts zu Uludag weiterleitete, dessen flachen und harten Versuch aus gut 10 Metern Nikolov mit einer Fußabwehr parierte. Dann trickste sich Streit auf links durch und passte von der Torauslinie nach innen. Gordon Schildenfeld zeigte ein gutes Stellungsspiel und klärte vor seinem Gegenspieler, indem er den Ball knapp am linken Pfosten vorbei ins Toraus spitzelte.

Als die Eintracht dann wieder kam, war sie gleich erfolgreich. Rode leitete den Konter mit einem feinen Pass auf Köhler ein, der sich im Zweikampf gegen Falkenberg durchsetzte und den mitgelaufenen Heiko Butscher in Szene setzte. Der Linksverteidiger brachte den Ball flach und hart nach innen, wo sich Feisthammel und Olajengbesi gegenseitig so anschossen, dass die Kugel im eigenen Tor landete. Köhler selbst, der alle 3 Tore initiiert hatte, wäre fast auch noch der eigene Treffer gelungen, doch sein Lupfer von der Strafraumgrenze aus strich knapp am linken Pfosten vorbei. Auer wollte auf der anderen Seite antworten, hämmerte den Ball aber aus 10 Metern deutlich über die Latte.

Entspannte Schlussphase in der Gewissheit des Aufstiegs

Man spürte der Mannschaft in der Schlussphase an, dass sie das Herunterspielen des sicheren Sieges genoss. Der heutige Kapitän Meier hätte fast noch einen draufgesetzt, köpfte aber eine Flanke von Jung knapp am rechten Pfosten vorbei. Als nächstes wurde der eingewechselte Jimmy Hoffer steil geschickt, aber sein Abschluss aus 20 Metern verfehlte das Tor um einen Meter.

Nach diesem verdienten Sieg ist die Eintracht, die heute ganz nebenbei die Tabellenspitze eroberte, mit der besten Punkteausbeute ihrer Geschichte vorzeitig aufgestiegen. Die Fans feierten mit ihren Helden auf dem Rasen.

Stimmen zum Spiel:

Die Fans: „Nie mehr 2. Liga, nie mehr, nie mehr!“

Heribert Bruchhagen: „Man ist total erleichtert! Wir haben ein schweres Jahr hinter uns, aber unter dem Strich eine tolle Leistung geboten. Die Mannschaft jetzt ist routinierter als 2004. Das Team hat eine ausgesprochene Disziplin gezeigt. Der Abstieg war eine Katastrophe. Wir waren wie paralysiert, haben aber schnell reagiert und jetzt unser Ziel erreicht. Am kommenden Sonntag wird es bei uns im Stadion ein tolles Fest geben. Ich bin überzeugt, dass wir ordentlich feiern werden. Armin Veh wird sich nun über seine Zukunft erklären, da das Ergebnis jetzt feststeht.“

Armin Veh: „Das waren anstrengende 90 Minuten. Wir hatten diese Saison von Anfang an Druck. Wir waren schon Favorit, da hatten wir noch gar keine Mannschaft. Jetzt ist es geschafft, das ist einfach geil! Innen bin ich immer emotional. Ich versuche halt, diszipliniert zu sein. Der Charakter der Mannschaft war einfach gut, sonst schaffst Du das nicht. Es war ein echtes Team. Mich freut es ja wirklich für unsere Fans, die uns sensationell unterstützt machen. Die sind nach Ingolstadt, die sind überall hingefahren. Mit denen werden wir am Sonntag gegen 1860 München feiern. Jetzt sprechen wir zeitnah über meine Zukunft, man muss ja planen. Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, wir werden uns jetzt unterhalten, nachdem wir es geschafft haben. Das Stadion ist halt eben viel zu teuer - und ich verstehe auch die Eintracht, dass sie solide wirtschaften will. Jetzt muss man in Ruhe schauen, was möglich nicht und was nicht. Ich habe keinen festen Plan. Jetzt freue ich mich erst mal, dass wir es geschafft haben, mir sind Steine vom Herzen gefallen. Constant ist unser Feiervogel, der wird im Bus bestimmt Party machen.“

Alex Meier: „Das war Wiedergutmachung, nachdem wir es im letzten Jahr verbockt haben. Natürlich können wir stolz sein. Wir haben die ganze Zeit hart gearbeitet und uns heute auch belohnt. Ich habe unserem Fitnesscoach, der mich richtig fit gemacht hat, und meinen Vorlagengebern viel zu verdanken. Wir haben keine Feier geplant, jetzt schauen wir mal.“

Oka Nikolov: „Wir wussten von Anfang an, dass wir eine Top-Mannschaft haben, dass es aber auch kein Selbstläufer wird. Jetzt sind wir froh. Es ist gar nicht so einfach, wenn sich zu Hause die Gegner immer hinten reinstellen. Kompliment an die Jungs.“

Sebastian Jung: „Das war Freude pur. Wir feiern noch weiter. Das war ein verdienter Aufstieg, jetzt können wir uns freuen. Dass so viele Fans hier waren, ist Wahnsinn, das pusht einen noch viel mehr.“

Mo Idrissou: „Wir sind einfach froh, dass wir diesen Aufstieg zwei Spieltage vor Schluss geschafft haben, das ist schon mein dritter Aufstieg. Wir haben eine charaktervolle Mannschaft.“

Sonny Kittel: „Das ist ein Riesenerlebnis. Jetzt haben wir unser Ziel, das wir seit dem ersten Spieltag hatten, erreicht und sind total euphorisch. Wir werden jetzt richtig Stimmung machen auf der Heimfahrt!“

Matthias Lehmann: „Wir wussten, wir haben eine sehr hohe Qualität. Jetzt haben wir Fürth auch noch überholt, jetzt wollen wir Erster werden!“

David Odonkor: „Nach dem ersten Gegentor sind wir zusammengefallen. Das darf uns natürlich nicht passieren. Wir haben noch zwei Spiele, die Hoffnung stirbt zuletzt.“
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Main Power News » Neuzugang Nr. 2 beim EFC
Main Power News

Neuzugang Nr. 2 beim EFC
22.04.2012 - 17:43 von Schleimi


Nach langen, zähen Vehandlung konnte der EFC sich den Mittelfeldstar der Eschborner Kickers, Dennis Sommer, angeln. Erstmalig mußte Präsident Frank Leyendecker tief in die eigene Tasche greifen und ein Handgeld für einen Spieler zahlen. Der Spieler konnte heute gleich mal sein Können unter Beweis stellen im Spiel gegen die Bexbrigade und zeigte mit drei wunderschönen Toren, was er Wert ist.

Frank Leyendecker meinte nach dem Spiel stolz: "Der Junge ist jeden Cent Wert, an Ihm werden wir noch viel Freude haben."
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